Meditationen mit Ramy |
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Meditation mit RamyMeditation und das Singen von Mantren bringt unsere Aufmerksamkeit zu uns selbst und hilft uns im Alltag Entspannung und Ruhe zu finden. In den Abendveranstaltungen haben wir die Möglichkeit die Welt der Meditation zu erfahren: Raus aus dem Kopf, rein in das Herz! Weiter biete ich Ihnen Wenn Sie Interesse an meiner Arbeit haben, dann kontaktieren Sie mich: Kontakt: ramy@ramy-meditation.de Harald Walter Telefon: 0151/53 922 698 Einiges über MeditationIm Grunde ist Meditation, dem Göttlichen zu erlauben, in uns zu wirken. Meditation ist ein Geschenk, friedlich und frei. Was ist Meditation? - Wie meditiert man?von Taj InayatDie Praxis der Meditation kann uns helfen, den Zweck unseres Lebens zu erfüllen: für unsere göttliche Natur zu erwachen, und ferner, dieses Mysterium in unserem alltäglichen Leben zu verkörpern und zu leben. Unsere tiefste Natur zu verkörpern, ist das spirituelle Hauptthema unserer Zeit. Wie Hazrat Inayat Khan sagt, ist die Botschaft des Tages das Erwachen der Menschheit zur Göttlichkeit des menschlichen Wesens. Evolutionäre Intelligenz hat ein 'Verlangen' nach immer weiterer Integration aller Aspekte ihres Wesens. Dies vollzieht sich durch den Prozess von Abstieg und Aufstieg (siehe die Lehren von Hazrat Inayat Khan in The Soul Whence and Whither). Alles ist eins im ewigen Anfang (dem Alpha unseres Seins), doch durch den Prozess der Manifestation teilt oder unterscheidet sich das Einzige Wesen in verschiedenartige Gestalten (fein und grob) zur Freude des Schöpfers/Künstlers. "Gott ist Mensch geworden, damit der Mensch Gott werden kann." Die Seele inkarniert und verfestigt sich in einem allmählichen Lernprozess, um ein separates 'Ich' zu sein. Wenn diese 'Reise' mehr oder weniger vollendet ist, befindet sich die Seele hier, in einer Subjekt-Objekt-Welt, individualisiert zu einem einzigartigen ichzentrierten Universum, nicht mehr imstande, in der ihr eingewurzelten liebenden Einheit der Existenz zu fühlen und in dieser zu verweilen. Trotz dieses Gefühls von Entfremdung gibt es jedoch einen großartigen Zweck hinter dem 'Fall'. Wie Hazrat Inayat Khan sagt: "Gepriesen sei mein Fall aus dem Garten Eden. Wenn dies sich nicht zugetragen hätte, wäre ich nicht fähig gewesen, die Tiefen des Lebens zu erleben." Mystiker aller Zeiten stimmen darin überein, dass unsere höchste menschliche Aufgabe darin besteht, die Einheit der Existenz in allen und durch alle Ebenen des Seins zu erkennen. Die meisten von uns erleben jedoch unser Selbst und die Welt um uns herum auf subjektive Weise, durch die Linse einer historischen, konditionierten Sichtweise und Selbstempfindung. Unter einer dünnen Tünche spüren die meisten Menschen ein vages Gefühl von Unglücklichsein, Unruhe und Leere. Der ganze mystische Pfad ist der Prozess des Erwachens aus unserer egozentrierten Existenz - mit der ihr innewohnenden Unzufriedenheit und Bedeutungslosigkeit - in einen tieferen Grund des Seins, der von Natur aus ein Gefühl von Staunen, Freude und Frieden verleiht. Tatsächlich sind unsere Bemühungen, Liebe, Wert, Frieden und Freude zu erlangen, in Wirklichkeit die Suche nach unserem eigenen Selbst, unserem tieferen Selbst, das in unserem eigenen Herzen begraben liegt. Die Praxis der Meditation kann uns helfen, die Identifizierung mit unserem gewöhnlichen begrenzten Selbstgefühl aufzulösen und uns dieser tieferen und wahreren Wesensnatur zu öffnen. Indem wir diese Tiefe entdecken und aus ihr heraus leben, erringen wir nicht nur das, wonach unser Herz sich sehnt, sondern wir erfüllen den Zweck menschlicher Existenz. Auf welche Weise kann Meditation helfen? Bereits die bloße Absicht, regelmäßig zu meditieren, beginnt das Ego-Leben aus seiner zentralen Stellung herauszuschieben. Zuerst glauben wir an eine größere Art von Existenz oder Wahrnehmungsfeld jenseits unseres normalen Bereichs, dann erleben wir dies, und dadurch wird unsere selbstzentrierte Sicht relativiert. Wir fangen an, einem größeren und tieferen Zentrum die Treue zu halten. Die Verpflichtung zu einer täglichen Praxis bedeutet auf der simpelsten Stufe, dass unsere gewöhnliche Art des Tuns sich ändern muss. Eine halbe Stunde Meditation am Morgen in unseren Tagesablauf einzufügen, zieht eine Einbuße an Zeit für andere Aktivitäten (Schlafen, Zeitungslesen, Rumtrödeln, etc.) nach sich. Tag für Tag an einer Meditationspraxis mit manchmal sehr wenig spürbarem Erfolg festzuhalten, erfordert Disziplin, Loyalität, Liebe und Glauben. Zu Beginn nimmt man für gewöhnlich an, dass Erleuchtung unserem Leiden ein Ende machen wird, so dass wir hoch motiviert sind, zu üben. Allmählich aber beginnt es uns zu dämmern, dass eben das Selbst, welches Erleuchtung ersehnt, in Wirklichkeit das Haupthindernis für die Erfahrung unseres tieferen Grundes ist. Es ist natürlich, in unserer Meditationspraxis durch Stufen der Entwicklung zu gehen. Wir beginnen als der Suchende und entdecken dann, daß wir der Eine sind, der gesucht wird. Ein Gedicht von La La: Ich suchte überall nach dir. Du spieltest Verstecken mit mir, bis ich erkannte, dass ich Du war. Und die Feier dessen begann. Hazrat Inayat Khan bezeugt diese Stadien auf schöne Weise: Als Du auf Deinem Throne saßest, mit einer Krone auf Deinem Haupt, warf ich mich vor Dir zu Boden und nannte Dich 'mein Herr'. Als Du Deine Hände segnend über mich ausstrecktest, kniete ich nieder und nannte Dich 'mein Meister'. Als Du mich aufhobst vom Boden und mich in Deinen Armen hieltest, rückte ich noch näher zu Dir und nannte Dich 'mein Geliebter'. Aber als Deine liebkosenden Hände meinen Kopf an Dein glühendes Herz zogen und Du mich küsstest, da lächelte ich und nannte Dich 'mein Selbst'. [Complete Sayings] Während unsere Meditation sich vertieft, lernen wir mehr und mehr, im tieferen Grund unserer Existenz (Gott) zu verweilen. Dies zeigt einen Wechsel an - von einer mehr egozentrierten zu einer mehr gottzentrierten Erfahrung. Der vorübergehende Zustand wird als 'Hal' bezeichnet. Damit ein Hal zu einer Station, einem Stützpunkt [Maqam] wird, ist es nötig, dass mehr und mehr Aufmerksamkeit darauf gerichtet wird, wie wir unser tägliches Leben verbringen. (Siehe Hazrat Inayat Khans Lehren über Moralische Kultur.) Gipfelerfahrungen vom Göttlichen zu haben, ist ein erster Schritt, aber diese Realität fortwährend zu verkörpern, erfordert eine radikale Überholung unserer ganzen Persönlichkeitsstruktur. Die systematische Auflösung unserer gewohnten Lebensweise ist die spirituelle Arbeit eines ganzen Lebens. Dieser Prozess erfordert tiefe Hingabe, Liebe und Führung. Sehr wenige von uns scheinen ernsthaft daran interessiert zu sein, das Egoleben, das zu führen wir uns angewöhnt haben, derart vollständig aufzugeben. Doch diese Transformation ist das, wozu wir eingeladen wurden. Wenn wir diesen Pfad akzeptieren und uns aus ganzem Herzen dem göttlichen Wirken zur Verfügung stellen, dann löst sich unsere historisch geformte Persönlichkeit allmählich auf ("Stirb, bevor du stirbst") und wir werden zu einem Tempel, der dem Einzigen Wesen ermöglicht, ein menschliches Leben zu führen. Das zuvor "bloß Menschliche" ist dann zum "rein Göttlichen" geworden. Hazrat Inayat Khan: Der Mensch ist göttliche Begrenzung und Gott ist menschliche Vollkommenheit. Übersetzung von Kaivan Plesken "Du kannst hier viel erreicht haben oder gar nichts. Das ändert nichts an deinem unermesslichen Wert." Christoph Engen |
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